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Benevides ist eine Stadt im Norden Brasiliens mit 42 000 Einwohnern, von denen ca.
2.000 am Rande bzw. auf der Müllkippe leben.
Da die Geburtenrate in Benevides sehr hoch ist, die Stadt jedoch nicht an Fläche
zunimmt, kommt es zu sozialen Problemen, wie zum Beispiel zu Arbeitslosigkeit,
Rückzug auf die Müllkippe und unorganisierter Urbanisierung.
Durch die Arbeitslosigkeit sehen sich viele Menschen gezwungen, sich selbst-
ständig zu machen, indem sie Gegenstände auf der Müllkippe sammeln, die sie
später zum Verkauf anbieten.
Das Wachstum von Armut und Arbeitslosigkeit zwingt viele Familien in Benevides,
an den Rand einer dortigen Müllkippe zu ziehen, um sich durch die Verwertung von
Essensresten und Abfall ihr Überleben zu sichern. Mit den Familien wachsen viele
Kinder in diesem Umfeld auf. Sie werden Gefahren ausgesetzt, die ihre Gesundheit
und Zukunft gefährden. Dazu gehören Kinderarbeit auf der Müllkippe, Prostitution,
Verwahrlosung, Gewalt, frühe Schwangerschaften oder das Aussetzen vermeid-
barer Krankheiten, wie Hepatitis, Tuberkulose, Durchfallerkrankungen, Atemwegs-
infektionen und so weiter. |